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Die Börde Sittensen – von den Eiszeiten bis Heute – in drei Bänden

Band 2

Mitglieder des Fördervereins für die Geschichte der Börde Sittensen e. V. haben im Jahre 2001 unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Hans-Heinrich Seedorf, 1923 in Sittensen geboren und hier aufgewachsen, damit begonnen, Börde Sittenser Geschichte aufzuarbeiten.

In dem 2006 herausgegebenen Band 2 wurden für die Zeit zwischen 1918 und 1956 Hitlers Weg zum zweiten Weltkrieg und die Folgen des Krieges am Beispiel der Börde Sittensen aufgezeigt. Dabei wurde angestrebt, auf 500 Buchseiten und fast ebenso vielen Bildern, Abbildungen und Tabellen das damalige Geschehen durch private Erlebnisse des Hauptautors und Berichte von möglichst vielen Zeitzeugen lebendig und verständlich zu machen.

Nachdem sich der o. g. Förderverein 2006 aufgelöst hatte, fand sich in den Folgejahren eine kleine Gruppe von Chronik und Schrifttum, die zusammen mit Frau Dr. Maike Schmidt, Universität Kiel, bereit war, Herrn Prof. Dr. Seedorf bei der weiteren Arbeit an der Fertigstellung des Bandes 1, der den Zeitraum bis zum Ende des Ersten Weltkrieges beschreibt, tatkräftig zu unterstützen. Hier waren die in ca. 80 Ordnern gesammelten schriftlichen Aufzeichnungen und Fotos des 1996 verstorbenen Heimatforschers Wilhelm Vieths sen. sowie von Herrn Wilhelm Seedorf, Sittensen, wesentliche Quellen.

Band 1

Bei dem Band 1 handelt es sich um eine allgemein verständliche Aufarbeitung der Landschafts- und Wirtschaftsgeschichte der Börde Sittensen. Wichtig ist dabei die Frage nach dem Warum, nach den Ursachen, die die Veränderungen der Landschaft und ihrer wirtschaftlichen Nutzung herbeigeführt und die Lebensmöglichkeiten der Menschen in den Bördedörfern ständig erweitert haben.

In den nächsten Monaten und Jahren soll die Geschichte der Börde Sittensen von den Eiszeiten bis Heute, die bisher in zwei Bänden mit insgesamt ca. 900 Seiten und etwa 1000 Bildern, Abbildungen und Tabellen erschienen ist, erweitert werden mit der Aufarbeitung der Gegebenheiten, Ereignisse und Veränderungen der Zeit nach 1956. Dabei sollen zunächst die sehr umfangreichen sog. Degwerth-Ordner und Loeck-Ordner sowie die Sammlung der lokalen Zeitungen, Zeitschriften und sonstiger Presseorgane als Quellenmaterial dienen. Diese schriftlichen Quellen und andere Fachliteratur sollen ergänzt werden von Zeitzeugen, die über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in den unmittelbaren Nachkriegsjahren nach Ende des Zweiten Weltkrieges berichten werden.

Diese sehr aufwändigen Arbeiten für die Fachabteilung sollen so verteilt werden, dass jedes zur Mitarbeit bereite Mitglied sich dabei einbringen kann und sollte.